
Irgendwie war sehr viel los in den letzten Wochen und es ist super viel passiert, was ich erst einmal für mich verarbeiten muss/möchte. Und eine Solo-Reise bietet da wirklich sehr gute Möglichkeiten, zur Ruhe zu kommen, Gedanken zu sortieren, lange Spaziergänge zu machen und vor allem eine andere Umgebung als Hamm zu haben. Der Zeitraum war schon länger geblockt, da mir die Reise vor einem Jahr in den Süden schon sehr gut gefallen hat und ich super viele neue Erfahrungen machen durfte. Also fiel die Entscheidung ziemlich leicht, nochmal so eine Art von Trip zu machen, wenn auch diesmal nicht so lange wie letztes Jahr.
Nachdem alles gepackt war (das dauert ja dann doch länger als man das immer so denkt), die Wohnung zu Hause abreisebereit war und die Family verabschiedet wurde, ging’s gegen 12:30 Uhr los. Noch ein kurzer Zwischenstopp bei der Apotheke des Vertrauens zur Aufstockung der Reiseapotheke und dann auf die A1 Richtung Süden. Die A45 ist zwar immer noch eine große Baustelle, jedoch fällt der lästige Umweg über Lüdenscheid weg. Nach sehr entspannten 3 Stunden Fahrt durchs Sauer-und Siegerland erreichte ich pünktlich zur Kaffeetrinkenszeit Bad Vilbel. Hier wohnt mein Großcousin Luca, welcher dieses Wochenende Besuch von einem Kumpel hat. Also Full-House so zu sagen. Wir besuchten seine Eltern, Petra und Michael und hatten einen entspannten Nachmittag mit leckerem Kaffee und Kuchen und sehr netten Gesprächen.
Abends gab’s dann chinesisches Essen, sehr lecker aber irgendwie auch sehr fettig…

Anschließend ging’s für mich noch gut 30 Minuten weiter Richtung Rodgau. Hier stehe ich jetzt auf einem kleinen Parkplatz mitten im Wald. Ab und an fliegt mal ein Flugzeug vorbei, welches in Frankfurt landet, aber sonst ist es hier super ruhig. Kein anderes Auto ist hier, also ziemlich ruhig, sehr angenehm. Müde liege ich jetzt schon hier im Bett, diesmal im Erdgeschoss. Fürs Dachzelt ist’s irgendwie noch etwas frisch. Morgen wird erst einmal ausgeschlafen.


