17.-22.05.2026 – Mal was ganz anderes…

Sonntag klingelte um 02:30 Uhr der Wecker, eine ziemlich ungewöhnliche Zeit für mich, wenn’s ums Reisen geht. Mit dem Bulli ging’s diesmal nicht los, sonst würde ich wahrscheinlich auch nicht mitten in der Nacht starten. Um 3 ging’s dann mit dem Auto von Hamm nach Düsseldorf. Matthias brachte Simon, einen guten Kumpel von mir, und mich zum Flughafen nach Düsseldorf. Wir machen hier eine Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer.

Am Flughafen herrschte schon reges Treiben, irgendwie krass um diese Uhrzeit. Auch immer wieder interessant zu sehen, wie viele Leute so auf dem Weg in die weite Welt sind.

Der Flug war sehr entspannt und nur kurz vor Mallorca hatten wir ein paar wenige Turbulenzen in einer Wolke. Mit dem Bus ging’s dann zur AIDAstella. Im Vergleich zu anderen Kreuzfahrtschiffen ist dieses Schiff mit gut 250m Länge noch eher eins der kleineren. Trotzdem irgendwie riesig und man muss sich erst einmal auf den ganzen Decks zurechtfinden.

Die erste Etappe ging Richtung Korsika. Montag war somit ein Seetag angesagt. Wir tuckerten ganz langsam durchs Mittelmeer bei strahlendem Sonnenschein und hatten wenig Wind, somit auch wenig Wellen. Wir haben uns für diesen Tag einen Slot im Sauna- und Spabereich gebucht. Irgendwie echt cool mit Blick aufs Wasser zu saunieren und die Seele baumeln zu lassen.

Am nächsten Morgen, also Dienstag, erreichten wir Ajaccio, die Hauptstadt von Korsika. Hier mieteten wir uns Fahrräder und erkundeten einen kleinen Teil der Insel auf eigene Faust. Am Ende wurde es eine Tour mit gut 30km und über 500 Höhenmetern. Auf dem Schiff gabs dann anschließend leckeres Abendessen. An Essen hat’s definitiv nicht gemangelt.

Über Nacht ging’s dann Richtung Menorca, wo wir gegen 12 Uhr mittags in Mahon anlegten, dem zweitgrößten Naturhafen der Welt. Die Einfahrt war echt spektakulär. Hier nahmen wir an einer geführten Radtour teil und erkundeten so die Insel. Mit Zwischenstopp in einer kleinen Stadt sowie einem Strand ging dieser Nachmittag irgendwie auch sehr schnell um.

Die nächste Etappe ging von Menorca nach Barcelona. Hier ging’s mit dem Bus in die Stadt und dann zu Fuß durch die Gegend. Wir fuhren mit einer Seilbahn über das Hafengelände und hatten einen atemberaubenden Blick über die Stadt.

Die letzte und auch kürzeste Etappe von Barcelona zurück nach Palma de Mallorca startete mit fast 1,5 Stunden Verspätung, da im Hafen reger Betrieb herrschte, noch zwei Kreuzfahrtschiffe ablegten und zwei Fähren ankamen. Bis der Lotse dann an Bord war verging ein wenig Zeit.

Früh raus ging’s dann heute Morgen. Um 06:15 Uhr fuhr der Shuttle-Bus vom Schiff zum Flughafen. Dort warteten wir auf den Start unseres Fliegers und flogen entspannt zurück nach Düsseldorf.

Das erste Mal Kreuzfahrt für mich. Und ich muss sagen, ich verstehe den Reiz, weshalb so viele Leute diese Art vom Reisen wählen. Man muss sich um nichts kümmern, wird von morgens bis abends bekocht, sieht viele Orte und Ecken. Es ist quasi ein schwimmendes Hotel, naja eigentlich eine schwimmende abgeschottete Welt, die irgendwo auf den Meeren unterwegs ist.

Schaut man jedoch während der Fahrt auf hoher See mal auf die Schornsteine und sieht die Abgaswolken vom Schweröl, kommen definitiv auch die Schattenseiten solch einer Reise zum Vorschein…

Tag 20: 09.04.26 – Heimreise

Mit deutlich mehr Wolken wurden wir heute Morgen in Heeg geweckt. Dabei herrschte schon reges Treiben im Hafen. Viele Boote, vor allem Mietboote, wurden gekrant und ins Wasser gelassen. Von hier starten echt viele Touren und manchmal fragt man sich wo die ganzen Boote so hinfahren.

Die Heimfahrt war ziemlich entspannt, wir fuhren jedoch nicht Kolonne und ich rollte direkt bis Hamm durch. Der Bulli war erstaunlich schnell leer geräumt und die ersten Maschinen Wäsche sind schon durch.

Somit geht eine schöne Reise zu Ende, auf der ich wieder einmal sehr viele schöne Eindrücke sammeln durfte und wieder neue Orte entdeckt habe. Knapp 3700km bin ich in den letzten 3 Wochen gefahren. Dabei hatte ich wettertechnisch echt alles mögliche. Von fast nem halben Meter Schnee in Going bis hin zu frostigen Nächten bei -5 Grad in den Dolomiten. 24 Grad und Sonne bescherte die Mittelmeerregion und ich war in Saintes-Maries sogar baden. Also wettertechnisch echt Kontrastprogramm. Das Auto hat super durchgehalten und bis auf das lose Spiegelglas hat alles super geklappt. Auch wenn der Wagen gut in Schuss ist, bei mittlerweile über 272000km kann ja durchaus mal was kaputtgehen.

Hier geht’s beim nächsten Trip wieder weiter. Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren.

Tag 19: 08.04.26 – ein herrlicher Segeltag

Auch heute wurden wir wieder mit herrlichem Sonnenschein geweckt, gingen zum Supermarkt und holten frische Brötchen. Mit leckerem Kaffee wurde dann gemeinsam gefrühstückt. Matthias und Nelly brachen anschließend auf und fuhren wieder nach Hause. Papa und ich machten das Boot ready und starteten Richtung Sloten.

Bei sehr guten Bedingungen ging’s durch Woudsend und die Klappbrücke dort. Irgendwie immer wieder cool, wenn da einfach die Straße hochklappt und man unten durchfahren kann.

In Sloten gab’s dann super leckeren Kibbeling, wirklich sehr empfehlenswert. Zurück in Heeg ließen wir uns einen Latte Machiato sowie Kuchen schmecken.

Zurück im Hafen machten wir „klar Schiff“ und waren ziemlich KO von dem Tag auf dem Wasser. Die frische Seeluft macht irgendwie müde… Ich ging noch eine entspannte Runde im Ort spazieren.

Tag 18: 07.04.26 – Ansegeln

Super sonniges Wetter weckte uns heute Morgen. Anfangs war’s zwar noch echt kalt und auf den Campingtischen draußen war auch etwas Raureif, aber die Sonne sorgte für angenehme Wärme. Wir frühstückten gemeinsam und bereiteten dann die Mimi vor, um ins Wasser gekrant zu werden.

Immer wieder cool, wenn das Boot so in der Luft schwebt und dann ins Wasser gesetzt wird. Alles hat super geklappt, der Mast war auch schnell gestellt, sodass wir nachmittags den ersten Schlag Segeln konnten.

Wir fuhren auf dem Heeger Meer hin und her und fuhren dann mit dem Boot zum Essen. Irgendwie cool, wenn man direkt vorm Restaurant anlegen kann. Anschließend machten wir noch eine kleine Sonnenuntergangstour bis Woudsend und zurück. Müde geht’s ins Bett. Die frische Luft tat uns allen irgendwie gut.

Tag 17: 06.04.26 – Ostern in Heeg

Die Standheizung sprang heute Nacht immer mal wieder an und ich habe mir die Mühe gemacht, unten alles umzuklappen und mal im Warmen zu schlafen. Somit war heute Nacht der Thermo-Schlafsack nicht nötig. Auch mal sehr entspannt.

Gegen 11:30 Uhr kam Papa mit der Mimi an und wir frühstückten erst einmal in Ruhe. Leider war heute niemand da, der den Kran steuern kann, weshalb das Boot heute noch nicht ins Wasser kam. Dafür machten wir einen riesigen Spaziergang durch den Ort und die Umgebung hier und ließen unsere Drachen steigen. Irgendwo hier im Ort ist ein Unfall passiert und es gab einen riesigen Einsatz mit Rettungsheli. Irgendwie ungewöhnlich in diesem sonst so friedlichen und kleinen Ort.

Softeis durfte natürlich auch nicht fehlen. Abends waren wir nochmal im Alten Wal und haben lecker gegessen. Mit müden Beinen liegen wir jetzt alle schon im Bett und haben es uns gemütlich gemacht.

Tag 16: 05.04.26 – wieder einige Länderwechsel

Ich stand auf dem Parkplatz heute Nacht doch deutlich schiefer als ich das beim Parken gestern Abend gedacht habe. Die Nacht war also irgendwie etwas schräg. Gegen 3 Uhr nachts kam noch ein Wohnmobil an. Da man im Dachzelt ja wirklich sehr viel mitbekommt, war ich dann erst mal wieder wach, konnte aber glücklicherweise wieder einschlafen.

Als ich dann heute Morgen wach wurde, schien die Sonne schon und ich habe erst mal gesehen, wo ich hier überhaupt bin, an irgend einem Park mit zwei kleinen Seen. Im Sommer ist hier wohl einiges los. Bis auf ein paar andere Camper war jedoch hier tote Hose.

Nach einem kurzen Frühstück ging’s dann wieder auf die Bahn. Heute standen nochmal gut 630km auf dem Plan. Irgendwie krass wie ich so abstumpfe bei solchen Entfernungen und einfach fahre. Die Fahrt war auch sehr entspannt, also wirklich wenig Verkehr, dafür aber sehr viel Wind. Da merkt man echt jede Windböe…

Bei einer Pause ist mir aufgefallen wie viele Insekten an der Bulli-Front verendet sind. Irgendwie krass. Das wird auf jeden Fall ein Spaß in Hamm die alle wieder abzuwaschen.

Die letzten 2 Stunden haben sich dann etwas gezogen und ich war sehr froh, gegen kurz nach 16 Uhr in Heeg anzukommen. Dort empfingen mich Matthias und Nelly schon. Seit Saintes-Maries bin ich jetzt gut 1300km in knapp 25 Stunden mit ein bisschen Schlafen gefahren. Erst mal genug für die nächsten Tage.

Wir haben noch lecker im alten Wal gegessen, sind noch eine kleine Runde durch den Ort gelaufen und haben es uns noch im Bulli gemütlich gemacht. Müde geht’s heute ins Bett.

Tag 15: 04.04.26 – viel gesehen und viel gefahren

Ich glaube heute Morgen war einer der wenigen Tage auf der Reise, an denen ich bei wirklich warmen Temperaturen im Dachzelt aufgewacht bin, sehr schön irgendwie. Nach einem entspannten Frühstück im Bulli quatschte ich noch ein bisschen mit Cécile, bevor ich nochmal in die Stadt fuhr. Saintes-Maries ist auch bekannt für seine Stierkämpfe in der am Meer liegenden Arena. Vorher laufen die Stiere eingekesselt durch Pferde durch den Ort, irgendwie mal spannend zu sehen.

In der Stadt war auch richtig was los. Lucas machte mit seiner Band Musik. Im Laufe des Tages bzw. des Mittags wechselten sie mehrfach die Standorte und spielten mal in einem Restaurant, aber auch auf der Straße. Am Nachmittag trennten sich unsere Wege wieder, Cécile ging arbeiten und Lucas zog mit der Band weiter. Bevor ich weiterfuhr, nutzte ich das warme Wetter und ging einmal ins Meer. Irgendwie stand das noch auf der Liste, aber bisher war’s mir zu kalt.

Es war echt frisch, aber irgendwie auch angenehm. Trotzdem machte ich keine große Bade-Session draus, sondern startete dann gegen 15 Uhr meine heutige Etappe. Als Ziel stellte ich erst einmal Heeg in den Niederlanden ein. Denn da soll’s hingehen. Die 1300km waren aber für den Startzeitpunkt etwas zu weit, aber ich habe mir vorgenommen so lange zu fahren wie ich Bock habe.

Da die Autobahnen total leer waren und es wirklich sehr entspanntes Fahren war, bin ich tatsächlich heute schon ca. 660km gefahren. Klingt irgendwie viel, kam mir aber überhaupt nicht so vor. Irgendwann merkte ich dann jedoch gegen 22 Uhr, dass ich langsam müde werde und es besser wäre, allmählich mal einen Schlafplatz zu suchen. Gesagt getan, ab auf einen Rastplatz und bei Park4Night nach einem Platz suchen.

Ich wurde schnell fündig und bin nochmal gut 50 Minuten gefahren. Ca. 25 Minuten vor Ankunft merkte ich, dass mein linker Außenspiegel total flattert und quasi nur noch am „seidenen Faden“ hängt. Der hat vor 1-1,5 Jahren schon einmal leicht gewackelt und da habe ich zur Sicherheit mal ein bisschen Tape drangeklebt. Das hat heute dafür gesorgt, dass ich nicht spiegellos unterwegs bin. Ich konnte auf der Autobahn gerade noch das Glas packen und bin die letzte Zeit halt ohne Spiegel gefahren, bzw. nur mit dem rechten. Morgen wird dann wohl mal das Tape ausgepackt und ein bisschen repariert. Naja, bleibt nicht aus bei nem 15 Jahre alten Auto. Hätte auf jeden Fall schlimmer kommen können weshalb ich da irgendwie sehr entspannt mit umgehe.

Nach den ganzen Fahrgeräuschen ist es jetzt ungewöhnlich still hier im Bulli. Ab und zu wird’s mal etwas lauter wenn die Kühlbox anspringt. Ich schlafe jetzt auf jeden Fall erst einmal im 1.OG und dann geht’s morgen wieder weiter.

Tag 14: 03.04.26 – Carmague

Die Nacht war vergleichsweise kurz. Da wir noch bis spät abends die Serie geschaut haben und ich auch relativ früh aufgewacht bin, war die heutige Nacht eher kurz. Die Dusche wurde heute Morgen nicht richtig warm, dafür war ich danach auf jeden Fall gut wach.

Wir frühstückten noch gemeinsam, die vier bzw. mit Hund fünf starteten dann eine Fahrradtour und ich checkte um kurz vor 12 Uhr aus. Mein heutiges Ziel war Saintes-Maries-de-la-Mer in der Camargue. Hier besuche ich Cécile und Lucas, die vor einigen Jahren hierhin ausgewandert sind. Auf meiner Tour letztes Jahr bin ich auch hier vorbeigefahren, allerdings damals vom Südwesten kommend, diesmal von Osten.

Gegen halb 4 kam ich hier an, quatschte ein bisschen mit Lucas und fuhr anschließend einmal in die Stadt rein. Dort machte ich einen kleinen Spaziergang und genoss den Blick aufs Meer. Allgemein war die Stimmung da ziemlich entspannt, das Wetter mit über 20 Grad sehr angenehm warm und es hatte echt ein bisschen was von Frühsommer. Auch die Flamingos waren wieder sehr beeindruckend.

Zum Abend waren wir im Stamm-Restaurant mit Freunden von den beiden verabredet. Lustigerweise waren Stefen und Paulin letztes Jahr zur genau gleichen Zeit wie ich hier, sodass wir uns schon kannten und echt einen sehr entspannten Abend mit leckerem Essen hier verbracht haben.

Ich sitze mittlerweile wieder im Bulli und habe es mir hier schon gemütlich gemacht. Draußen quaken die Frösche, mal gucken wie laut das heute Nacht im Dachzelt wird…

Tag 13: 02.04.26 – Bekannte Gesichter

Nachdem ich heute Morgen in Ruhe gefrühstückt, mein Geschirr gespült und den Bulli wieder aufgeräumt habe, fuhr ich nur ca. 8 Minuten bis zum nächsten Campingplatz, den ich noch vor 12 Uhr erreichte. Auch mal schön nicht so lange zu fahren.

Der Platz hier hat heute erst geöffnet, weshalb noch ziemlich wenig los war, als ich hier ankam. Der Platz füllte sich aber im Laufe des Tages. Am Nachmittag kamen auch Ilka und Stefan sowie Stefans Eltern hier an, die auch Urlaub mit dem Camper hier machen. Vor gut zwei Wochen haben wir spontan festgestellt, dass wir zur gleichen Zeit hier in der Gegend sind und da hat es sich angeboten, sich hier zu treffen.

Wir quatschen viel, schauten uns den Platz an, haben abends lecker gegrillt und dann noch eine Serie geschaut. Müde geht’s jetzt in die Koje.

Tag 12: 01.04.26 – Tschüss Italien 🇮🇹

Der wirklich riesige Vorteil an dem Dachzelt ist, dass man gut hört, was draußen so passiert. Heute Nacht war das Rauschen des Meeres wirklich sehr sehr gut zu hören, wirklich sehr beruhigend. Oben schlafe ich hier im Süden eigentlich nur auf Campingplätzen oder Höfen, wild meist nur in Deutschland und Skandinavien. Nach dem Aufziehen vom Reißverschluss des Fensters im Dachzelt wurde mir heute Morgen dieser Ausblick geboten.

Auf dem Platz hier ist der Check-Out bis 10 Uhr, eigentlich untypisch und vergleichsweise früh. Dafür war ich aber schon gegen halb 10 wieder auf Achse. Es ging weiter Richtung Westen, der erste Zwischenstopp war Monaco. Ich dachte mir, wenn ich hier schon vorbeifahre, schaue ich mir das einmal an. Für die 65km brauchte ich über 3 Stunden, wirklich echt lange. Ich fuhr bewusst ohne Autobahnen und hatte echt sehr schöne Aussichten aufs Mittelmeer. Jedoch wurde ich auch durch jede Stadt gelotst, die auf dem Weg dahin lag.

Das war echt eng, teilweise links und rechts gleichzeitig Motorroller mit weniger als einem halben Meter Abstand. Da war echt volle Konzentration gefragt. Der ein oder andere kleine Stau war auch dabei, war aber eigentlich auch mal gut, kurz die Aussicht zu genießen.

Bei der Grenzüberquerung von Italien nach Frankreich wollte der Polizist einmal hinten die Schiebetür öffnen und reinschauen. Da ich hier jedoch nur mein Wohnzimmer mit mir herumfahre und keine Menschen oder illegale Substanzen schmuggel, durfte ich direkt weiterfahren. Irgendwann bog ich in eine Sackgasse ein, die einen Berg hochging. Ich musste mal wohin… Die Aussicht runter aufs Wasser war auch hier wieder Traumschön.

Irgendwann erreichte ich dann Monaco. Ich kam mir direkt vor wie auf einer Rennstrecke. Die Straßen werden hier teilweise auch für Formel 1- Rennen benutzt und sind dementsprechend top in Schuss.

Am Hafen machte ich kurz Pause, sah jedoch von einer Stadtbesichtigung ab, da ich den Wagen ungern unbeaufsichtigt gelassen hätte und mich die Stadt irgendwie auch nicht so gelockt hat. Das ist echt eine ganz andere Welt. Die Menschen, die Autos, der Luxus, irgendwie nicht so meine Welt. Ich war froh, als ich wieder gefahren bin.

Rund um Nizza und Cannes gönnte ich mir die Autobahn, da ich keine Lust mehr hatte, noch weitere Stunden durch irgendwelche super engen Städte zu fahren. Irgendwo auf einem gemütlichen Rastplatz machte ich Pause und schaute, wo ich denn heute Nacht übernachten kann. Der erste Campingplatz war komplett voll und auf dem jetzigen habe ich den letzten Platz ergattert.

Frei stehen hier an der Côte d‘Azur ist echt nicht gut möglich, an vielen Stellen stehen Verbotsschilder und trotzdem machen es einige Leute. Da muss man sich echt nicht wundern, dass immer mehr Gegenden für Camper gesperrt werden…

Ich ging eine Runde spazieren, vertrat mir die Beine nach den gut 5 Stunden Fahrt heute und ging anschließend auch noch ne Runde joggen. Das tat echt gut als Ausgleich zum vielen Sitzen heute.

Im Bulli ist heute übrigens meine Spüliflasche ausgelaufen, sorgt für eine Schicht Spüli auf dem Boden, aber auch für sehr frisches Aroma. Naja, passiert…