Tag 26 (21.03.25) – entlang der Küste ins Inland

Der Wind frischte zum Abend sehr auf, wobei der Regen etwas nachließ. Ich probierte erst, oben zu schlafen, jedoch war durch die laute Zeitplane an Schlafen nicht wirklich zu denken. Gegen kurz vor 1 kletterte ich also nach unten, klappte das Dach zu und versuchte erst, auf dem „Sofa“ etwas Schlaf zu finden.

Nach einer weiteren Dreiviertelstunde ohne Schlaf, entschied ich mich dann doch, unten das Bett umzuklappen. Also alles nach vorne auf die Sitze, was herumflog und Bett gerichtet, nachts um halb 2. Das nächste Mal schlafe ich direkt unten, wenn so ein Sturm angekündigt ist.😂

Als ich dann erst einmal schlief war’s auch sehr erholsam.

Hier nochmal Gibraltar bei Nacht

Durch die Sonne heute Morgen konnte ich das Zelt noch einmal schön trocknen, bevor ich dann gestärkt die heutige Etappe startete.

Einen ersten Zwischenstopp legt ich in Estepone an der Playa del Cristo ein. Von hier konnte man ein paar Boote beobachten und im Hintergrund noch den Fels von Gibraltar sehen.

Sieht ein bisschen aus wie ein Schiff

Da hier jedoch Wohnmobile nicht stehen dürfen und ich noch etwas weiter wollte, fuhr ich weiter. Die Stadt Estepona ist sehr schön, gerade auch die Straßen. Die Mittelstreifen sind mit Blumen bepflanzt und alles wirkt sehr farbenfroh.

Ich fuhr an dutzenden Playas vorbei, ließ Marbella hinter mir und erreichte dann Málaga. Ich fuhr jedoch nur vorbei und genoss die Aussicht auf die Stadt von der Straße aus, die teilweise direkt am Wasser entlang führte. Um die größeren Städte war jedoch deutlich mehr Verkehr auf den Straßen als in der Pampa, irgendwie logisch, dadurch musste ich aber ziemlich aufpassen, konnte aber dennoch die Landschaft genießen.

Bei Málaga wechselte ich dann die Autobahn und fuhr Richtung Norden ins Landesinnere. Dort erlebte ich eine Seltenheit: STAU

Da ich meistens irgendwo durch die Walachei fahre und da selten viele Autos auf einmal unterwegs sind war das tatsächlich etwas ungewohnt. Durch eine Baustelle wurden hier die Spuren verengt.

Den Stau hinter mir gelassen erreichte ich nach ein paar weiteren Kilometern meinen heutigen Spot.

Neben den anderen WoMos sieht der VW-Bus so klein aus

Mit Blick auf die Stadt Antequera stehe ich nun mit einigen anderen Campern auf einem großen, schiefen Schotterplatz. Teilweise ist dieser echt ganz schön matschig. Heute Nacht soll’s mal wieder regnen.

Ich machte einen kleinen Spaziergang durch die ziemlich steile Stadt und genoss den weiten Blick ins Tal. Beim Reisen finde ich immer wieder interessant, wie schnell sich dann doch die Landschaften ändern und wie wenig man dann teilweise dafür fahren muss. Das Phänomen kann man auch sehr gut in Deutschland beobachten. Da muss man nicht immer so weit wegfahren.

Draußen wird’s langsam dunkel, ich werde mir die Stadt aber noch einmal in der Dämmerung angucken und vielleicht noch einmal runterlaufen.

2 Kommentare zu „Tag 26 (21.03.25) – entlang der Küste ins Inland

  1. Interessante Landschaften ; nun bist du schon wieder in Richtung Heimweg und hast noch schöne Ziele in Aussicht. Klasse , dass Dir das Autofahren so viel Spaß macht, sonst hättest du ja auch diesen Trip nicht gewagt . Also weiter schöne Fahrt und gute Nacht 😘🌙

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