
Heute wurde ich irgendwie früher wach als sonst, habe aber sehr gut geschlafen. Erneut gönnte ich mir den Luxus des Brötchenservices und genoss ein frisches Baguette sowie ein Croissant. Nachdem ich gefrühstückt, gepackt und bezahlt habe, begann meine heutige Etappe.

Es ging weiter Richtung Nordosten und heute gönnte ich mir tatsächlich mal die Mautstraße, da die mautfreie Strecke etwa 50km länger war und sich der Mehrsprit am Ende kostenmäßig ausgeglichen hat. Die Mautstraßen sind mit der deutschen Autobahn vergleichbar, jedoch deutlich leerer. Man merkt aber einen Unterschied im Vergleich zu den Landstraßen.

Mein heutiges Ziel war Saintes-Marie-de-la-Mer, ein Ort direkt am Meer. Hierhin sind Lucas und Cecile aus Hamm vor über 5 Jahren ausgewandert und da das Örtchen auf dem Weg lag, machte ich hier einen Zwischenstopp.

Die Beiden waren nachmittags noch beschäftigt, weshalb ich mit meinem Fahrrad in die Stadt fuhr und das Meer genoss.

Man merkt, dass der Stadtkern schon ziemlich touristisch angehaucht ist und es hier gerade zur Hauptsaison sehr viele Menschen hinverschlägt. Aktuell ist jedoch nur mäßig viel los. Ich genoss die Zeit am Strand und habe auch ein Eis gegessen.

Gegen 17 Uhr war ich zurück am Auto. Mit Lucas fuhr ich zu einem Boule-Platz und wir spielten ein wenig, schauten uns auch noch Ceciles Pferde an. Da es hier viele stehende Gewässer mit Süßwasser gibt, flogen unzählige Mücken. Das ist der erste Tag der Reise, an dem die Mücken wirklich präsent waren und ich froh über meine Anti-Mücken-Produkte war.

Zu 19 Uhr hatten die beiden einen Tisch im „La Regie“ reserviert, dem Stammlokal hier in der Gegend. Mit dabei waren noch Paulien und Steffen, ein befreundetes Pärchen der Beiden, die zurzeit hier Urlaub machen.

Wir hatten einen netten geselligen Abend und haben viel gequatscht, gelacht und leckeres Essen genossen.

Ich habe die Möglichkeit, neben Lucas und Ceciles Haus zu schlafen und habe es mir jetzt hier im Bulli gemütlich gemacht. Müde und mit vielen neuen Erlebnissen geht’s jetzt gleich ins Bett. Draußen quaken die Frösche ganz laut.












Super , wieder Bekannte getroffen und das in so einem coolen Ort . Ihr seht alle sehr fröhlich aus , doch Lucas hätte ich nicht mehr wieder erkannt. Der Ort ist Habicht weit von Monaco entfernt , toll , wo du überall hinkommst . Dann schlafe mal schön und gute Nacht 😘😴
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Wie cool, dass du die beiden besucht hast 😍 Gibt schlimmere Orte zum Auswandern, als Südfrankreich 😂 Bin gespannt, wohin es dich als nächstes führt. Liebe Grüße auch bitte an deine lieben Gastgeber.
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