
Lang ist‘s her, dass hier aktiv Blog geschrieben wurde. Jetzt ist es aber wieder so weit. Matthias und ich haben uns vor gut einem halben Jahr vorgenommen, mal zu zweit einen Roadtrip im Winter nach Skandinavien zu machen. Die Zeit nach meinem Geburtstag und nach dem Pfarrkarneval in der Gemeinde bot sich dafür super an. Und heute sind wir tatsächlich gestartet.

Um kurz nach 7 heute Morgen packten wir die letzten Sachen in Papas Bulli, den wir netterweise diese Reise nehmen dürfen und starteten dann gegen kurz nach 8 mit vollen Tanks in Richtung Norden. Die Strecke kennen wir mittlerweile schon fast auswendig. So entspannt wie heute war’s aber eigentlich noch nie. Man mag es nicht glauben, aber wir standen bei Hamburg nicht im Stau. Somit bekamen wir auf Fehmarn schon die Fähre um 14 Uhr.

Kurz vorher wurde in Deutschland noch einmal Diesel getankt, um wieder gut weiterfahren zu können. Bei den Temperaturen wollen wir nicht auf dem letzten Tropfen unterwegs sein. Die Fährfahrt war sehr entspannt und das Schiff war wie leergefegt. Es lag sogar Schnee an Deck. Ein wirklich seltener Anblick.

Nach 45 Minuten Seeluft erreichten wir dann Rødby in Dänemark. Diesmal wurden tatsächlich unsere Ausweise kontrolliert. Nachdem wir erzählt haben, was wir denn in Dänemark wollen, konnten wir aber ohne weitere Kontrolle weiterfahren.

Die knapp 2 Stunden bis Kopenhagen fuhren sich auch ganz entspannt. Dort waren wir erst einmal bei MAX, einem Burgerladen, der wirklich sehr leckere Burger macht. Sehr empfehlenswert wenn man mal hier oben ist.

Die Überquerung der Öresundbrücke ist wie immer ein Highlight der Reise. Dieses krasse Bauwerk ist immer wieder beeindruckend und echt ein technisches Meisterwerk. Die Temperaturen sanken unter den Gefrierpunkt und der Schnee um uns herum wurde immer mehr. Die letzten Kilometer bis zum Campingplatz waren dann mit schneebedeckter Straße. Aber alles gut machbar.

Nach gut 680km im Auto tat es sehr gut, eine Runde spazieren zu gehen. Wir stapften durch den Schnee und erkundeten ein wenig die Gegend, dank Taschenlampe ging das aber sehr gut. Mal gucken wie das alles morgen aussieht, wenn’s hell ist. Müde geht’s jetzt ins Bett. Mal gucken wie wir da so drin schlafen. Wenn man alleine diagonal schläft ist es sehr komfortabel. Mal gucken wie’s so wird…









Da seid ihr ja wirklich prima durchgekommen. Dann zwängt euch mal in die Koje und genießt die Atmosphäre im verschneiten Wald. Bin schon gespannt, wie und wohin es weitergeht. Gute Nacht und viel Spaß. Liebe Grüße
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