Tag 12: 01.04.26 – Tschüss Italien 🇮🇹

Der wirklich riesige Vorteil an dem Dachzelt ist, dass man gut hört, was draußen so passiert. Heute Nacht war das Rauschen des Meeres wirklich sehr sehr gut zu hören, wirklich sehr beruhigend. Oben schlafe ich hier im Süden eigentlich nur auf Campingplätzen oder Höfen, wild meist nur in Deutschland und Skandinavien. Nach dem Aufziehen vom Reißverschluss des Fensters im Dachzelt wurde mir heute Morgen dieser Ausblick geboten.

Auf dem Platz hier ist der Check-Out bis 10 Uhr, eigentlich untypisch und vergleichsweise früh. Dafür war ich aber schon gegen halb 10 wieder auf Achse. Es ging weiter Richtung Westen, der erste Zwischenstopp war Monaco. Ich dachte mir, wenn ich hier schon vorbeifahre, schaue ich mir das einmal an. Für die 65km brauchte ich über 3 Stunden, wirklich echt lange. Ich fuhr bewusst ohne Autobahnen und hatte echt sehr schöne Aussichten aufs Mittelmeer. Jedoch wurde ich auch durch jede Stadt gelotst, die auf dem Weg dahin lag.

Das war echt eng, teilweise links und rechts gleichzeitig Motorroller mit weniger als einem halben Meter Abstand. Da war echt volle Konzentration gefragt. Der ein oder andere kleine Stau war auch dabei, war aber eigentlich auch mal gut, kurz die Aussicht zu genießen.

Bei der Grenzüberquerung von Italien nach Frankreich wollte der Polizist einmal hinten die Schiebetür öffnen und reinschauen. Da ich hier jedoch nur mein Wohnzimmer mit mir herumfahre und keine Menschen oder illegale Substanzen schmuggel, durfte ich direkt weiterfahren. Irgendwann bog ich in eine Sackgasse ein, die einen Berg hochging. Ich musste mal wohin… Die Aussicht runter aufs Wasser war auch hier wieder Traumschön.

Irgendwann erreichte ich dann Monaco. Ich kam mir direkt vor wie auf einer Rennstrecke. Die Straßen werden hier teilweise auch für Formel 1- Rennen benutzt und sind dementsprechend top in Schuss.

Am Hafen machte ich kurz Pause, sah jedoch von einer Stadtbesichtigung ab, da ich den Wagen ungern unbeaufsichtigt gelassen hätte und mich die Stadt irgendwie auch nicht so gelockt hat. Das ist echt eine ganz andere Welt. Die Menschen, die Autos, der Luxus, irgendwie nicht so meine Welt. Ich war froh, als ich wieder gefahren bin.

Rund um Nizza und Cannes gönnte ich mir die Autobahn, da ich keine Lust mehr hatte, noch weitere Stunden durch irgendwelche super engen Städte zu fahren. Irgendwo auf einem gemütlichen Rastplatz machte ich Pause und schaute, wo ich denn heute Nacht übernachten kann. Der erste Campingplatz war komplett voll und auf dem jetzigen habe ich den letzten Platz ergattert.

Frei stehen hier an der Côte d‘Azur ist echt nicht gut möglich, an vielen Stellen stehen Verbotsschilder und trotzdem machen es einige Leute. Da muss man sich echt nicht wundern, dass immer mehr Gegenden für Camper gesperrt werden…

Ich ging eine Runde spazieren, vertrat mir die Beine nach den gut 5 Stunden Fahrt heute und ging anschließend auch noch ne Runde joggen. Das tat echt gut als Ausgleich zum vielen Sitzen heute.

Im Bulli ist heute übrigens meine Spüliflasche ausgelaufen, sorgt für eine Schicht Spüli auf dem Boden, aber auch für sehr frisches Aroma. Naja, passiert…

2 Kommentare zu „Tag 12: 01.04.26 – Tschüss Italien 🇮🇹

  1. sehr schöne Gegend , wo die Reichen und Schönen wohnen . Und trotzdem must du Sorge um dein Auto haben . Schade , aber du warst wenigstens mal in dieser Gegend. Nun weiter gute Fahrt ….. mit entspannenden Aussichtspunkten und lieben Grüßen 😘🙋

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