Tag 1: 06.08.26: schnell wie der (gelbe) Blitz in den Norden

Es geht wieder los, diesmal allerdings anders als sonst. Und zwar habe ich mir in den Kopf gesetzt, mit dem gelben Golf und Dachzelt Richtung Skandinavien zu fahren und wenn’s klappt bis hoch zum Nordkapp. Warum man sowas macht, obwohl ein reisefertiger VW-Bulli vor der Tür steht? Gute Frage, ich tippe mal auf Abenteuer, mal was ganz anderes und auch vielen Erinnerungen an dieses Fahrzeug, welches älter als ich bin und mit dem ich damals, als ich geboren wurde, aus dem Krankenhaus abgeholt wurde. 

In den letzten Wochen wurde viel getestet, probiert, die ein oder andere Sache noch repariert und der Wagen so fertig gemacht, dass man damit solch eine Reise starten kann. 

Heute Morgen ging’s dann los. Um kurz nach 7 sprang der Motor problemlos an, noch kurz beim Bäcker vorbei und dann ab auf die Bahn. Bis Hannover war’s sehr entspannt, danach allerdings ziemlich staureich. Ich stand hinter Hannover, rund um Hamburg ging’s tatsächlich, allerdings war es kurz vor Fehmarn so dermaßen voll, dass das Navi mich durch die kleinen Pampa-Wege führte. Somit habe ich auch mal Großenbrode kennen gelernt, wie manch anderer Touri auch, der sowohl vor als auch hinter mir in der Autoschlange stand…

Auf die Fähre rollte ich fast direkt drauf, durch die enge Taktung zwischen Deutschland und Dänemark wartet man da aber selten länger als 30 Minuten. 

Die Überfahrt war entspannt, aber doch etwas schaukelig. Nach 45 Minuten erreichten wir dann Rødby. Die Strecke kenne ich mittlerweile schon echt ganz gut. 

Die letzten knapp 300km bis zu meinem heutigen Stellplatz waren echt entspannt. Die Öresundbrücke ist immer wieder ein Highlight. Am frühen Abend erreichte ich dann nach knapp 750 gefahrenen Kilometern einen Golfplatz. Hier darf man kostenlos auf dem Parkplatz übernachten und sogar die Sanitäranlagen nutzen. Sehr praktisch. Ich klappte das Zelt aus, kochte Nudeln und habe auch einmal den Ölstand gecheckt. Daraufhin brach die Ölpeilmessstabhalterung auseinander. Naja, mit Gaffa-Tape und nem Kabelbinder habe ich’s wieder repariert. Hält bestimmt.

Müde liege ich jetzt schon im Dachzelt. Ich bin mal gespannt wie ich so die erste Nacht hier schlafe. Es windet ganz schön und es regnet tatsächlich auch ein bisschen. Morgen geht’s dann weiter.

3 Kommentare zu „Tag 1: 06.08.26: schnell wie der (gelbe) Blitz in den Norden

  1. Hallo, wir wünschen dir eine wunderschöne Zeit und freuen uns jetzt schon auf deine täglichen Erlebnisse. Gute Fahrt und ganz viel Spaß, die Pattbergs

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  2. super, Dein erster Kommentar! Dein erstes Erlebnis mit dem Auto nach Deiner Geburt fand ich besonders bemerkenswert, manchmal holen die Erinnerungen die Gegenwart ein . Ein lustiger Grund mit dem alten Gefährt auf Reisen zu gehen . Viel🍀 und schöne Erlebnisse, keine weiteren ernsten Pannen und viel Freude wünscht Dir Deine Oma – Rena 😘🙋

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