Tag 11: 16.08.2026: 5000km geknackt

Das Rauschen der Wellen, die aufgrund des vielen Windes am Ufer ankamen, hatte irgendwie etwas beruhigendes heute Nacht. 

Nach der wöchentlichen Familien-Videokonferenz, die wir sonntags immer machen, krabbelte ich aus dem Dachzelt und genoss erst einmal den Blick auf den See. Das ist echt immer wieder ein Highlight hier oben. 

Zum Frühstück esse ich meistens Müsli mit Joghurt. Irgendwie hat sich in meiner Kühlbox jedoch ein Pesto-Glas in den Joghurt-Becher verabschiedet. Also gab es Pesto Rosso a la Joghurt Art. Naja, passiert, wenn die Kühlbox sehr voll ist und man abends noch den Topf mit den Resten oben reinstopft… Diese Kühlbox kühlt sehr schön, ist jedoch für den alltäglichen Gebrauch eher unpraktisch, da es eigentlich ein Kühl-Eimer bzw. eine Kühlkiste ist. Für Getränke und geschlossene Dinge sehr praktisch, jedoch muss man quasi die ganze Box einmal ausräumen, wenn man von unten was holen möchte. Aber lieber schön kalte Lebensmittel in einer Kiste, als überhaupt keine Kühlung…

Nach dem Frühstück packte ich ganz in Ruhe alles zusammen und überlegte, ob ich noch eine Nacht hierbleibe oder weiterfahre. Da es zwar trocken, aber mit gut 15-16 Grad noch ziemlich frisch war, entschied ich mich weiterzufahren. 

Ich fuhr die E14 Richtung Sundsvall, also wieder Richtung Ostküste. In Sundsvall bin ich auch auf dem Hinweg vorbeigekommen. Vor ein paar Jahren war ich auch schon einmal hier und erinnerte mich, dass es einen Aussichtsturm auf einem Berg gibt, von dem man einen traumhaften Blick auf die Stadt und das Wasser hat. Also suchte ich die genaue Adresse raus und fuhr hoch. 

Die Aussicht hier oben ist wirklich traumhaft und die paar Schritte den Turm rauf taten auch sehr gut. 

Die E4 ging’s anschließend wieder Richtung Süden. Ich entschied mich auf den einen Platz zu fahren, auf dem ich vor einer guten Woche auch schon stand. Direkt am See gelegen und schön ruhig. Ich kochte mir was leckeres zum Abendessen, ging eine schöne Runde spazieren und saß tatsächlich anschließend auch vorm Auto und Zelt und genoss die angenehmen Temperaturen. Als die Sonne dann weg war, kroch ich wieder in den warmen Schlafsack mit Blick aufs Abendrot. 

Heute habe ich außerdem die 5000km-Marke geknackt, seitdem ich in Hamm gestartet bin. Irgendwie krass wie schnell dann doch die Kilometer so hochzählen.

2 Kommentare zu „Tag 11: 16.08.2026: 5000km geknackt

  1. nun ist dein Lämmchen aber in Position gerückt und macht dem Arbeitstitel alle Ehre . Die Gegend bietet sich hervorragend als Erholungsgebiet an , doch du hast noch eine ganz schön lange Strecke vor dir . Der gelbe Blitz lässt dich nicht im Stich . So wünsche ich weiter mit lieben Grüßen gute Weiterfahrt bis zum nächsten Ziel , deine Oma 😘🙋

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