Tag 17 (22.08.25) – von der Pampa in die Pampa

Es war wirklich frisch heute Nacht. Dank der Standheizung wurde meine Wäsche jedoch trocken und die Wärme zog auch hoch ins Dachzelt. Die Temperatur war somit echt ganz angenehm. Wir frühstückten und fuhren los.

Unser erster Zwischenstopp war Lillehammer, eine Stadt nördlich von Oslo. Hier haben wir uns nachmittags mit Papa getroffen. Die Zeit vorher genossen wir mit herrlicher Aussicht ins Tal an der Skisprungschanze. Hier fanden mal die olympischen Winterspiele statt.

Als Papa auch bei uns angekommen ist, ging’s mit drei Autos weiter Richtung Westen. Wir fuhren die E6 ein wenig Richtung Süden, um dann über kleinere Straßen und andere Täler zu fahren, getreu dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft, denn der T3 ist mit seinen 70PS wirklich nicht schnell. Da sind wir allgemein heutzutage mit den gut motorisierten Autos echt verwöhnt. Somit ging’s teilweise nur mit 35 km/h den Berg hoch. Die Schlange hinter uns war dementsprechend ziemlich lang, aber das störte kaum jemanden.

Die Temperaturen sanken und zwischenzeitlich gab es kurz Schneeregen, und das im Sommer. Schon Crazy, aber das ist Norwegen. Auf immer schlechteren Straßen, also mit sehr vielen Schlaglöchern fuhren wir noch ein wenig weiter, bis es über eine Schotterstraße in den Wald ging. Nach einigen Kilometern erreichten wir unseren heutigen Platz an einem Bach.

Zum Abendessen saßen wir draußen, dick eingepackt in warmen Klamotten und ließen es uns schmecken. Anschließend ging ich noch eine Runde spazieren, die anderen haben sich direkt in die schön warmen Bullis zurückgezogen. Auch ich sitze jetzt im „Wohnzimmer“ und bin sehr dankbar für die Heizung, die es hier angenehm warm macht.

Tag 16 (21.08.25) – Velkommen til Norge

Der Platz der letzten Nacht am Fluss hatte etwas sehr beruhigendes. Das Rauschen des Flusses war logischerweise die ganze Nacht zu hören. Auch heute sind wir wieder relativ spät aus den Kojen gekrochen und haben uns allmählich auf den Weg gemacht.

Die steile Auffahrt zur Straße hoch haben die Autos problemlos gemeistert, auch wenn es ziemlich steil mit viel Schotter war. Die Autos können meist deutlich mehr als man so denkt. Meistens macht der Kopf vorher zu und man denkt sich: Das kann nicht funktionieren. So eine krasse Situation war das heute aber nicht.

Nachdem wir getankt und eingekauft haben, ging es auf ziemlich kleinen und sehr schlaglöchrigen Straßen Richtung Nordwesten, also Richtung norwegische Grenze. Irgendwann wurden die Straßen dann auch wieder besser.

Am späten Nachmittag erreichten wir den heutigen Campingplatz, ziemlich in der Pampa und nicht wirklich voll, auch mal sehr angenehm. Das Waschhaus somit auch ziemlich sauber und auch beheizt, denn draußen ist es echt frisch, laut Wetterbericht sollen‘s draußen heute Nacht auf 6 Grad runtergehen.

Matthias und ich spielten eine Runde Minigolf auf der platzeigenen Anlage, die man kostenlos nutzen darf. Zwar hat die Anlage schon mal bessere Tage gehabt, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Nelly nutzte die Zeit im warmen Bulli zum Lesen.

Zum Abendessen gab’s Spaghetti Bolognese, gekocht in der Heckküche vom California. Bei schönem Wetter ist das einfach richtig geil, hier zu kochen. Anschließend gingen wir nach dem Spülen noch eine Runde spazieren.

Auch nutzte ich die Möglichkeit hier, meine Wäsche zu waschen. Auch das Waschen kostet hier nichts extra, sowas gibt‘s selten. Die Wäsche für die nächste Woche trocknet jetzt hier kreuz und quer im Bulli. So ein Bulli hat einfach viele Facetten: Fahrzeug, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Wäschekeller, Küche, Badezimmer, Kleiderschrank etc. Und das alles auf so engem Raum. Immer wieder beeindruckend. Mal schauen wie frisch es heute Nacht im Dachzelt wird.

Tag 15 (20.08.25) – über Ludvika bis kurz hinter Mora

Das Rauschen der Wellen war heute Morgen nach dem Aufwachen sehr gut zu hören. Gerade im Dachzelt bekommt man das sehr gut mit. Ich drehe mich nochmal um und döse weiter. Gegen halb 11 wurde ich dann richtig wach. Auch im Auto nebenan begann der Tag ganz entspannt. Ich ging eine Runde laufen, anschließend haben wir die Bullis gepackt und uns auf den Weg gemacht.

Mittags hielten wir zum Essen bei MAX, danach fuhren wir zu einem Campingplatz, auf dem wir die Nacht verbringen wollten. Dieser hatte jedoch keine Waschmaschine und war nicht sonderlich spektakulär. Also sind wir weitergefahren. Der erste angesteuerte Wildplatz war nicht so wie gedacht, der zweite war sehr schön aber voll, beim dritten hatten wir jedoch Glück.

Mitten im Wald direkt neben einem Fluss stehen wir nun mit den Autos. Die Abfahrt war sehr steil. Ohne Allrad bzw. mit größeren Autos wäre hier Schluss. Zum Abendessen gab es Salat und wir machten wieder Stockbrot am Lagerfeuer, sehr gemütlich und lecker.

Auch hier ist es wieder relativ frisch. Die Standheizungen surren und sorgen für angenehme Wärme. Auch wenn Sommer ist würde ich nach Skandinavien nicht mehr ohne Standheizung fahren wollen, natürlich abhängig davon wo man ist und wie das Wetter ist. Heute Nacht wird’s aber auch wieder einstellig.

Tag 14 (19.08.25) – Ab in die Pampa

Die zweite Nacht an der Straße war zwar immer noch laut, aber deutlich schlafintensiver als die Nacht davor. Nach dem Aufstehen bin ich direkt zu VW gefahren und habe den bestellten Ladeluftschlauch abgeholt. Dieser war auch schon da. Ganz schön großes Teil.

Wieder am Campingplatz gab’s dann erst einmal Frühstück und anschließend ging’s unter die Motorhaube. Der alte Schlauch war schnell demontiert, der neue brauchte etwas länger, da eine Schlauchschelle sehr weit unten im Motorraum festgezogen werden musste. Nach einer guten halben Stunde waren wir jedoch fertig.

Schon cool wenn man sich selbst zu helfen weiß und auch mal nen Schlauch am Auto wechseln kann. Auf einen Werkstatttermin hätte ich wahrscheinlich ohnehin lange warten müssen…

Nachdem wir unser Abwasser sowie die Frischwassertanks wieder gefüllt haben ging es Richtung Nordwesten. Der erste Stopp war ein Ikea, durch den wir schlenderten und Mittag gegessen haben. Nach einem kurzen Halt beim Supermarkt fuhren wir in die Pampa und steuerten unseren Spot für die Nacht an. Dieser gefiel uns jedoch nicht so wirklich gut, weshalb wir uns einen anderen gesucht haben, noch weiter ab vom Schuss und direkt an einem See.

Ich ging eine große Runde spazieren. Das tat sehr gut nach der vielen Sitzerei heute. Zum Abendessen gab es Spaghetti Carbonara. Da es draußen echt kalt war haben wir das erste Mal im Auto gegessen.

Nach zwei Runden Hitster und Sterne gucken haben wir uns in die Autos zurückgezogen. Die kaum vorhandene Lichtverschmutzung ermöglicht echt einen klaren Blick in den Himmel. Sogar eine Sternschnuppe war zu sehen.

Tag 13 (18.08.25) – Stockholm

Die Nacht war die erste in diesem Urlaub, die wirklich nicht erholsam war. Wir stehen auf dem Campingplatz direkt neben einer Straße an einem Zebrastreifen mit Huckel. Das heißt die Autos bremsen ab und beschleunigen dann den Berg rauf. Die Elektroautos sind schön leise, aber auch diverse getunten Karren schallern den Berg hoch. Naja, dafür ist der Platz schön.

Nach dem Frühstück sind Matthias und ich einmal zu einer VW-Werkstatt gefahren um einen neuen Ladeluftschlauch zu besorgen. Unsere Konstruktion hält zwar, aber wer weiß wie lange. Nicht dass es plötzlich Peng macht… Der Schlauch war nicht auf Lager, ist aber morgen ab 7 Uhr morgens abholbereit. Das klingt gut. Zurück am Campingplatz machten wir uns bereit, um nach Stockholm reinzufahren.

Wir sind mit einem Uber in die Stadt gefahren. Für uns drei war es sogar günstiger als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, außerdem deutlich bequemer und schneller. Wir liefen durch den Stadtteil Gambla Stan, dem Kern der Stadt mit vielen verwinkelten Gassen.

Zum Mittag gab es die beste Pizza seit langem, also wirklich. Sehr sehr lecker und vom Preis-Leistungsverhältnis für die Großstadt voll okay.

Vorbei am Schloss ging’s auf die Museumsinsel, wo wir in einem kleinen Café einkehrten und einen Kaffee tranken. Leider war es nur Filterkaffee, da die Siebträgermaschine defekt war.

Anschließend ging’s noch ein bisschen durch die Shoppingcentren und dann wieder zurück zum Campingplatz. Stockholm ist definitiv eine Reise wert, vor allem bei dem geilen Wetter kann man das skandinavische Großstadtleben sehr gut erleben.

Den Abend verbrachten wir mit Gesellschaftsspielen sowie einem kleinen Spaziergang zum Wasser.

Tag 12 (17.08.25) – bis kurz vor Stockholm

Das heutige Frühstück war quasi eigentlich zur Mittagessenszeit, heißt gegen 12:30 Uhr. Vorher schliefen wir lange, ich arbeitete ein bisschen und wir sind etwas später in den Tag gestartet. Das ist halt wirklich das coole am Camping bzw. Vanlife, dass man eine sehr freie Zeiteinteilung hat.

Nach dem Spülen und Zusammenpacken haben wir uns nochmal an den Turboschlauch gewagt und vulkanisierendes Tape verwendet. Auf den ersten Kilometern hat sich dieses jedoch etwas verschoben und immer wenn der Turbo angesprungen ist, pfiff es schön. Da wir sowieso noch in einen Baumarkt wollten und auch nochmal die Tanks vollgemacht haben, haben wir die Tape-Konstruktion noch ein wenig mit Panzertape und Kabelbindern erweitert.

Die letzten 100km bis zum Campingplatz kurz vor Stockholm hat es dann auch super gehalten. Es gab kein Pfeifen und der Wagen zog auch gut an. Zwar fährt die Sorge mit, dass der Schlauch platzt, aber bis hier hat’s erst einmal gehalten. Morgen wollen wir mal schauen, ob wir einen neuen Schlauch in einer Werkstatt vor Ort bestellen können.

Auf dem Campingplatz checkten wir ein und haben sogar einen Platz für beide Autos bekommen. Bis jetzt hatten wir überall Glück und mussten keine zwei Plätze dafür buchen. Hier ist es echt sehr schön, wir liefen am Wasser lang und quatschen viel. Zum Abendessen gab es Wraps. Auch heute hatten wir wieder richtig Glück mit dem Wetter, Sonne satt und angenehme Temperaturen. Allerdings wurde es zum Abend schattig, weshalb die Standheizungen jetzt surren, sehr gemütlich.

Tag 11 (16.08.25) – Weiter Richtung Nordosten mit technischen Problemen

Gegen kurz nach 8 wurde ich von Kindergeräuschen aus dem Schlaf gerissen, döste aber noch bis ca. 09:30 Uhr weiter. Wieder traumhaftes Sommerwetter hier in Schweden. Wir brachen auf Richtung Vimmerby, wollten eigentlich einmal in die Astred Lindgren World, aber 50€ pro Person waren uns dann für nur einmal schauen zu viel. Also ging’s weiter Richtung Ostküste.

Dort haben wir ein paar coole Fotos vom T3 auf den Schären gemacht. Leider darf man hier jedoch nicht stehen bzw. ist dies direkt neben einem Campingplatz… Für den California hat’s mit den Höhenunterschieden nicht so funktioniert weshalb wir es gar nicht erst probiert haben.

Anschließend ging’s weiter, Ziel war ein Campingplatz kurz vor Stockholm. So weit kamen wir jedoch nicht…

Wir fuhren gemütlich die E22 entlang, bis der California immer weniger Leistung hatte und kaum die Berge hochkam. Erst dachte ich es liegt an dem krassen Gegenwind. Als der Wagen jedoch auch bei langsamen Geschwindigkeiten kaum aus dem Quark kam, kam es mir schon komisch vor. Ein paar Minuten später blinkte die Glühspindel im Tacho. Also einmal runter von der Landstraße, Motor an und wieder aus. Da fiel mir ein, dass ich auch ein kleines OBD-Diagnose-Tool fürs Handy mit an Bord habe. Kurze Erklärung für die, die nicht wissen was das ist: Ein Gerät (ähnlich wie in einer Autowerkstatt, nur deutlich weniger komplex und mit weniger Funktionen), mit dem der Fehlerspeicher im Auto ausgelesen werden kann. Tatsächlich wurden Probleme mit dem Turbolader und dem Kraftstoffdruck angezeigt.

Wir löschten einmal den Fehler in der Hoffnung, dass es nur ein elektronisches Problem war und fuhren ein Stück weiter. Die Leistung war jedoch immer noch sehr stark gedrosselt und ich war ähnlich schnell wie der T3😂. Kurze Zeit später sprang der Wagen wieder in den Notlauf und die Glühspindel blinkte. Also wieder runter von der Landstraße. Irgendwie ist auf dieser Reise echt der Wurm drin und das Auto macht echt einige Probleme. Nach einem Blick unter die Motorhaube und einem genauen Gucken fiel mir ein Loch in den Schlauch zwischen dem Motorblock und dem Ladeluftkühler auf.

Da letztes Jahr dieser Schlauch auch schon ein Loch hatte wusste ich mir zu helfen. Panzertape, Kabelbinder, noch mehr Tape und Kabelbinder… Zum Glück bietet das Bordwerkzeug genau diese Dinge. Und siehe da, danach ging’s wieder. Kein Notlauf mehr, wieder annähernd 180PS, allerdings zwischendurch ein Fiepen, da die Tapeschicht natürlich nicht ganz dicht ist. So ging’s dann erst einmal weiter bis sich die Rußpartikelregenerationslampe mit einem Pling meldete. Hoffentlich nur eine falsche Fehlermeldung, denn diese war nach dem nächsten Start nicht mehr da.

Da wir noch fast 2 Stunden bis Stockholm und irgendwie keine Lust mehr zu fahren hatten, suchten wir spontan einen anderen Campingplatz raus. Nach vielen Kurven und einigen Hoch-und Runter erreichten wir einen kleinen Platz direkt am Wasser neben einem Yachthafen. Was eine Fahrt heute.

Die Dichtung des Schlauches wollen wir noch einmal optimieren, entfernten die Klebeschichten wieder und wollen morgen nochmal ein anderes Tape probieren, welches noch hitzebeständiger ist. Es bleibt also weiterhin spannend hier und wird nicht langweilig.

Den Abend verbrachten wir mit einer Platzrunde über den Campingplatz sowie den Hafen und zum Abendbrot gab es Pizza aus dem Skotti, sehr sehr lecker. Nach diesem ereignisreichen Tag geht’s jetzt müde ins Bett.

Tag 10 (15.08.25) – Weiter Richtung Nordosten

Der angekündigte Regen zog heute Morgen vorbei, sodass der Tag wieder mit viel Sonne startete. Wir packten alle Sachen zusammen und machten die Bullis fertig für die Abfahrt. Anschließend ging’s los. In Växjö machten wir einmal Pause bei MAX, aßen Burger und fuhren dann weiter Richtung Vetlanda. Dort haben wir eingekauft und Matthias und Nelly haben ein bisschen Kleidung geshoppt.

Zufälligerweise waren wir beim selben Supermarkt wie letztes Jahr mit Papa. Schon irgendwie lustig. Auf dem weiteren Tagesprogramm stand ein Offroad-Track, also eine Route, die durch den Wald führt. Anfangs war’s wirklich sehr gut machbar, zwischendurch mussten wir aber auch einmal umdrehen, da der Weg eher zum Wanderweg wurde. Also ging’s rückwärts wieder auf die normale Straße.

Die letzten Kilometer für heute fuhren wir durch Wälder, sehr staubige Schotterstraßen und erreichten dann am frühen Abend unseren nächtlichen Schlafplatz, einen kleinen Womo-Stellplatz direkt am See. Nach dem Abendessen sind wir eine Runde spazieren gegangen, haben auch versucht unsere Drachen steigen zu lassen, jedoch war der Wind leider zu schwach und drehte.

Den Abend verbrachten wir im T3 mit Hitster, einem Gesellschaftsspiel. Müde geht’s jetzt ins Bett und dann morgen weiter.

Tag 9 (14.08.25) – Radtour in Getnös Umgebung

Wieder einmal weckte die Sonne mich im Dachzelt gegen viertel vor 9. Mittlerweile schon Standard hier auf Getnö. Nachdem wir alle drei aus unseren Kojen geklettert sind, gab’s erst einmal Frühstück. Hier kann man Brötchen vorbestellen. Sehr praktisch. Heute stand viel Lesen auf dem Programm. Geht hier erstaunlich gut weil man einfach die Ruhe und Zeit dazu hat.

Nach einem kleinen Mittags-Snack startete ich zu einer Fahrradtour ohne festem Ziel. Also Fahrrad vom Träger, Sportsachen an und Trinkflasche aufgefüllt. Zuerst ging’s runter von Getnö Richtung Ryd. Andere Möglichkeiten hat man die ersten 10km auch gar nicht😂. Danach bog ich Richtung Nordosten ab, bis ich irgendwann in Urshult rauskam.

Auf dem Rückweg fuhr ich noch ein paar Umwege, sodass am Ende 45km auf dem Tacho standen. Das tat richtig gut, war aber auch anstrengend.

Anschließend ging’s zur Abkühlung einmal zurück am Campingplatz in den See und anschließend in die Dusche. Da wir alle Hunger hatten und das Mittagessen sehr klein ausgefallen ist, kochten wir relativ zeitig das Abendessen. Köttbullar mit Reis und Sauce, sehr lecker.

Nach dem Spülen ging’s zur obligatorischen Platzrunde und dann zum Sonnenuntergang ans Wasser. Einfach schön.

Tag 8 (13.08.25) – Ein Tag auf Getnö

Heute war erst einmal Ausschlafen angesagt. Im Dachzelt wird man ab einem gewissen Sonnenstand von alleine wach, da es immer wärmer wird. So auch heute. Traumhaftes Sommer-Sonnensonne bot uns Schweden heute. Kein Wölkchen am Himmel und entspannte Temperaturen zwischen 20-25 Grad. Für schwedische Verhältnisse sehr warm.

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir gemeinsam einmal zum anderen Ende der Insel gelaufen. Pro Weg ca. 2,5km, durch den Wald und auch am Wasser vorbei. Der Durst trieb uns aber relativ schnell wieder zurück zum Campingplatz, auf dem wir dann den Nachmittag sehr entspannt mit Eis essen, Zimtschnecke essen, lesen und schlafen verbrachten.

Zum Abendessen gab’s Lasagne, und ja, auch beim Campen kann man sehr lecker und umfangreich essen, auch wenn man das vielleicht nicht direkt so denkt. Es ist zwar mit etwas mehr Aufwand verbunden, aber auf jeden Fall möglich. Wir hatten jedoch so viel Sauce, dass wir beide Omnia-Öfen benutzt haben. Kurze Erklärung: Der Omnia ist quasi ein Backofen für einen Campingkocher.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Sehr lecker. Mit vollem Bauch ging’s dann ans Spülen. Über eine Stunde haben wir zu dritt gebraucht. Dafür war das Essen wirklich vorzüglich.

Im Getnö Pub spielte heute wieder eine Country-Band, die wir uns kurz anhörten. Jetzt geht’s müde in die Koje.